Eine Sammlung meiner besten Photos, untermalt mit einer wunderschönen Saxophon-Melodie, gespielt von Neil Andrew. Viel Spass beim Anschauen.
Sonntag, September 26, 2010
Samstag, September 25, 2010
Tour de Bern, musikalisch untermalt
Kommen Sie mit auf einen Stadtrundgang durch Bern. Es gibt viele unbekannte Plätze, Gassen, Häuser und Brunnen zu sehen. Kennen Sie Bern? Ich freue, wenn Ihnen meine Tonbildschau gefällt.
Um die Tour zu starten, klicken Sie einfach auf das folgende Titelblatt.
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| Von Filme |
Freitag, September 17, 2010
Vor 35 Jahren: Erinnerungen an die Gymerzeit
Das waren noch Zeiten, als wir noch jung und optimistisch, spontan und unerschrocken, frech und unvoreingenommen waren. Unvergessen die Maturareise entlang der kroatischen Küste, in bester Erinnerung der Tertia-Ausflug nach Arolla, einmalig die Abstecher an die Sense, auf den Belpberg, ins Seeland und in den Bremer.
Ich freue mich bereits heute auf den nächsten Stamm im Beaulieu und auf die nächste Klassenzusammenkunft in fünf Jahren.
Grenzerfahrung: John Harlin III macht weiter
Nach einem Unterbruch von drei Monaten nimmt der amerikanischen Abenteurer und Kletterer John Harlin seine Umwanderung der Schweiz wieder auf und liefert ab Anfang Oktober erneut täglich Bilder und kurze Grenz-Geschichten. In collaboration with swissinfo.ch, the border odyssey of adventurer John Harlin III will continue, online diary, tapping into the latest virtual and social networking apps. Starting in October. Stay tuned.
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Mittwoch, September 15, 2010
Die ganze Welt fiebert dem Durchstich entgegen
Der Gotthardtunnel-Durchstich wirft seine Schatten voraus und droht, der Bundesrats-Ersatzwahl die Show zu stehlen. Die internationalen Medien scheinen sich mehr für das tunnelbauerische Jahrhundertereignis zu interessieren als für die Nachfolge von Leuenberger und Merz. Hier ein Beispiel aus dem niederländischen Telegraph, der sogar swissinfo.ch zitiert.Doorbraak gepland in werk aan recordtunnel
Het werk aan de langste tunnel ter wereld, de nieuwe Gotthard-basistunnel in Zwitserland, staat aan de vooravond van een belangrijke doorbraak. Na tien jaar boren ontmoeten tunnelbouwers vanuit westelijke en oostelijke richting elkaar op 15 oktober.
„Een emotioneel moment”, verwacht voorman Heinz Ehrbar van bouwbedrijf AlpTransit op nieuwssite swissinfo.ch.
De geplande doorbraak zorgt voor een spoortunnel van 57 kilometer lang. Bij ingebruikname is dat een nieuw wereldrecord, want nu is de Japanse Seikantunnel met 54 kilometer nog de langste op de planeet. De Kanaaltunnel tussen Frankrijk en Groot-Brittannië is met 50 kilometer de langste van Europa.
Ratschlag: Wenn die anderen fiebern, dann freuen wir uns gelassen auf den grossen Moment. swissinfo hat dem Ereignis ein mehrsprachiges Dossier gewidmet:
Hier die englischsprachige Version des Gotthard-Dossiers.
Dienstag, September 14, 2010
Ein Berner Rockstar als Travestiekünstler
Spitzensportler leben von der Werbung. Showstars treten in Werbeclips auf. Regierungsmitglieder oder populäre Parlamentarier werden für Promotionen missbraucht. Neu versucht sich nun auch ein Rentner, der Berner Rocker Polo Hofer als Travestiekünstler. In einem TV-Spot wird dies Realität. Sehen Sie selbst.
In dem Video-Clip wirbt Hofer für eine Application der Schweizer Postfinance (von Apple). "Jetzt Kleinstbeträge sofort überweisen". Man fragt sich: Hat Polo diese Verkleidung nötig? Rote Lippen, Perücke, sich selber auf die Schippe nehmen. Wie tief muss ein beliebter Berner Musiker fallen, damit er in solchen Videos mitspielt?
Sehr tief.
In dem Video-Clip wirbt Hofer für eine Application der Schweizer Postfinance (von Apple). "Jetzt Kleinstbeträge sofort überweisen". Man fragt sich: Hat Polo diese Verkleidung nötig? Rote Lippen, Perücke, sich selber auf die Schippe nehmen. Wie tief muss ein beliebter Berner Musiker fallen, damit er in solchen Videos mitspielt?
Sehr tief.
Mittwoch, August 25, 2010
Das Volk zum Narren gehalten
Das Ziel, Aufmerksamkeit zu erregen, haben die Initianten der angeblichen Volksinitiative zur Wiedereinführung des Todesstrafe in kürzerster Zeit erreicht. Das Thema warf seit Bekanntwerden Ende letzter Woche nicht nur in der Schweiz und in Europa hohe Wellen - es beschäftigte die internationale Presse von den USA über die Arabischen Emirate bis nach Angola. Die Wiener Zeitung «Der Standard» schrieb am Mittwoch: Wenn die Initiative für zulässig erklärt würde, stünde die Schweiz «mehr als in der Minarett-Debatte am Pranger».Zuvor hatten Vertreterinnen und Vertreter aus allen Parteien das Vorhaben kommentiert, teils hektisch, teils mit Unverständnis. Völkerrechtler, Staatsrechtler, Ethiker und andere Experten zeigten sich entrüstet und zeigten Wege auf, wie die Volksinitiative für ungültig erklärt werden könnte.
Mit dem Rückzug des angeblichen Volksbegehrens hat sich die ganze Aufregung als Sturm im Wasserglas erwiesen. Und nun? Ausser Spesen nichts gewesen? War das Ziel, Aufmerksamkeit zu erregen, den Aufwand und Schaden wert?
Ich meine nicht. Die Initianten haben auf fahrlässige Weise ein Volksrecht missbraucht und das Volk, die Parteien und die Medien zum Narren gehalten.
Einzelne Medien sind an der Aufregung mitschuldig. In ihrem Kampf um mediale Aufmerksamkeit sind vor allem Online-Portale überstürzt sowie ohne zu recherchieren auf die "Ente" aufgesprungen und haben die Entrüstung geschürt. Der Wettbewerb unter den Medien treibt immer seltsamere Blüten: An Stelle von Korrektheit, Angemessenheit, Objektivität, Besonnenheit und Wahrheit treten kommerzielle Interessen, die Jagd nach Primeuren und Sensationen, Aufbauschung und Sensationalisierung. Statt zu hinterfragen, zu recherchieren und zu gewichten, wird immer häufiger abgeschrieben und das Rad der medialen Entrüstung weitergedreht.
Es ginge auch anders:
Nachdenken bevor man schreibt, wäre auch heute nicht verboten. Ein bisschen mehr Gelassenheit und Angemessenheit stünde einigen Schweizer Medienschaffenden nicht schlecht an.
Dienstag, August 17, 2010
Warnung: Achtung - aggressives Vieh
Letzten Freitag entdeckten wir im Jura dieses witzige Schild. Wir lachten über den Warnhinweis und dachten uns nichts weiteres dabei. Heute habe ich in der Zeitung gelesen, weshalb derartige Schilder auf Wiesen, Weiden und Bauernhöfen iuristisch gesehen notwendig sind. Es handelt sich um einen "Waiver": Landwirte weisen damit die Verantwortung vor aggressivem Vieh von sich und geben die Verantwortung den Passanten, Touristen, Wanderern, Bikern.... weiter.Hier die SDA-Meldung
Wegen fahrlässiger Tötung ist ein Bauer vom Untersuchungsamt Uznach bestraft worden. Sein Muni hatte am Pfingstmontag einen 80-jährigen Wanderer attackiert. Der Mann erlag im Spital seinen Verletzungen.
Der Stier wurde am Tag nach dem Angriff auf den betagten Wanderer geschlachtet, gegen den Landwirt wurde eine Strafuntersuchung eingeleitet. Wegen fahrlässiger Tötung hat der Bauer vom Untersuchungsamt einen Strafbescheid erhalten. Der zuständige Untersuchungsrichter bestätigte eine Meldung von «Radio Zürisee».
Strafmass nicht genannt
Der Bauer habe den öffentlichen Wanderweg, der durch eine seiner Wiesen führt, zu wenig gesichert, sagte Jost Glaus heute. Das Strafmass nannte Glaus nicht. Mit einem Strafbescheid können maximal sechs Monate Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe von höchstens 180 Tagessätzen verhängt werden.
Freitag, August 13, 2010
Jodeln hilft und heilt
Ich behaupte an dieser Stelle: Wir jodeln viel zu wenig. Wenn wir mehr jodeln würden, dann ging es uns besser. In jeder Beziehung. Wir würden weniger jammern, weniger streiten, weniger fordern. Wir wären ausgeglichener und friedfertiger.
Jodeln muss man nicht allein. Man kann es zu Zweit, zu Dritt oder gar in einer Gruppe. Teamwork hilft. Teamwork heilt. Und die harmonischen Klänge sind gut für die Seele.
- Wer jodelt, konzentriert sich darauf, dass er die Töne trifft. Keine Zeit, um sich über die Boshaftigkeiten oder Negativschlagzeilen dieser Welt aufzuregen.
- Wer jodelt, hört auf seine Seele, drückt aus, was er fühlt, lässt sich inspirieren und balanciert seinen Ausdruck.
- Wer jodelt, steckt traditionsgemäss die Hände in die Hosentasche oder unter den Schurz. Keine Zeit, um während dem Jodeln die Fäuste zu benutzen.
Wir jodeln viel zu wenig. Wenn wir mehr jodeln würden, ginge es uns, unseren Mitmenschen und der Welt besser. Jodeln hilft und heilt.
P.S. Das Video ist ein Porträt des bekannten Jodlerkomponisten Hannes Fuhrer von Hohfluh-Hasliberg. Er lebt vor, was wir alle mehr tun sollten.
Freitag, August 06, 2010
Abstimmungssong für Erhalt der Berner Reithalle
Der Berner Stadtrat Erich Hess hat mit seiner Initiative zur Schliessung der Berner Reitschule den Zorn vieler Künstler auf sich gezogen. Kurz vor der Abstimmung im September rechnen Musiker mit dem SVP-Mann ab. Ein exotischer Sänger gibt in einer multikultrellen Umgebung türkische Klänge von sich. Die eingeblendeten Sprüche und Texte sind eindeutig. Nein zum Verkauf, rsp. zur Schliessung der Reithalle, denn sie hat eine Aufgabe: die Förderung der Alternativ-Kultur in Bern.
Video und Song sind witzig gemacht. Hoffentlich wird der Abstimmungskampf ebenso unterhaltend und nicht hässig. Ich jedenfalls weiss, wie ich abstimme.
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