Donnerstag, März 29, 2007

Grosses Glück für grosse Leute


Der grösste Mann der Welt, der Chinese Bao Xishun, hat eine 68 Zentimeter kleinere Frau geheiratet. Der 2,36 Meter grosse Hirte aus der Inneren Mongolei hatte weltweit Heiratsanzeigen aufgegeben, nachdem der 56-Jährige die grosse Liebe nicht selbst hatte finden können, wie die chinesische Zeitung «Xinjingbao» gestern berichtete. Seine Ehefrau, eine 29-jährige Verkäuferin, kommt nun aber aus Baos Heimatstadt Chifeng. Das Guinness-Buch der Rekorde hatte Bao 2006 als grössten Mann der Welt bestätigt.

Seine Berühmtheit war noch gewachsen, als chinesische Medien im vergangenen Dezember berichteten, wie er zwei Delfinen das Leben gerettet hatte. Die Tiere hatten Plastik vom Rand des Pools in einem Aquarium gefressen und waren daraufhin krank geworden. Sämtliche Versuche, die Fremdkörper mit Operationswerkzeugen zu entfernen, waren fehlgeschlagen. Baos lange Arme hatten sich als letzte Rettung erwiesen.

Die grösste lebende Frau kommt übrigens ebenfalls aus China. De-Fen Yao misst 2,35 Meter; nur einen Zentimeter weniger als Bao.

(AP Foto Keystone / Text baz)

Grosses Glück für grosse Leute


Der grösste Mann der Welt, der Chinese Bao Xishun, hat eine 68 Zentimeter kleinere Frau geheiratet. Der 2,36 Meter grosse Hirte aus der Inneren Mongolei hatte weltweit Heiratsanzeigen aufgegeben, nachdem der 56-Jährige die grosse Liebe nicht selbst hatte finden können, wie die chinesische Zeitung «Xinjingbao» gestern berichtete. Seine Ehefrau, eine 29-jährige Verkäuferin, kommt nun aber aus Baos Heimatstadt Chifeng. Das Guinness-Buch der Rekorde hatte Bao 2006 als grössten Mann der Welt bestätigt.

Seine Berühmtheit war noch gewachsen, als chinesische Medien im vergangenen Dezember berichteten, wie er zwei Delfinen das Leben gerettet hatte. Die Tiere hatten Plastik vom Rand des Pools in einem Aquarium gefressen und waren daraufhin krank geworden. Sämtliche Versuche, die Fremdkörper mit Operationswerkzeugen zu entfernen, waren fehlgeschlagen. Baos lange Arme hatten sich als letzte Rettung erwiesen.

Die grösste lebende Frau kommt übrigens ebenfalls aus China. De-Fen Yao misst 2,35 Meter; nur einen Zentimeter weniger als Bao.

(AP Foto Keystone / Text baz)

Mittwoch, März 28, 2007

Was macht eigentlich Swissinfo.org?


Die Internet-Informationsplattform www.swissinfo.org bietet Informationen über aktuelle Ereignisse und Themen mit Bezug zur Schweiz in Form von Text-, Bild-, Ton- und Videobeiträgen. Priorität haben Informationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.
Das redaktionelle Angebot existiert in neun Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch).

Die Specials sind Qualitätsbeilagen zu www.swissinfo.org. Aktuelle Themen werden in diesen multimedialen Dossiers für ein internationales Publikum speziell recherchiert, aufbereitet und vertieft. Regelmässig werden Specials zu bevorstehenden Abstimmungen publiziert.
Auf swissinfo.org können auch zahlreiche Informationssendungen von Schweizer Radio DRS (Nachrichten, Echo der Zeit, International) und vom Schweizer Fernsehen SF (Tagesschau, 10v10, Kassensturz, Puls, Schweiz Aktuell) abgerufen werden.

Dienstleistungen

• Multiplattform: swissinfo-News können auch auf einem mobilen Gerät (Handy) heruntergeladen oder abgerufen werden. Der Schlagzeilendienst (RSS) datiert automatisch die Schlagzeilen der swissinfo.org Frontseiten auf einem Computer-Desktop auf. Die Headlines können direkt auf andere Internetsites mit einem Newsfeed aufgeschalten werden.

• Swisshelpdesk: ein Informationsdienst, der Fragen zur Schweiz per E-Mail beantwortet (www.swisshelpdesk.org).

• Swisslinks: eine umfassende Link-Sammlung zur Schweiz (inkl. Links, die speziell für Auslandschweizer interessant sind).

• swissinfoGeo: ein interaktiver Wegweiser durch die Schweiz (www.swissinfogeo.org).

• Newsletter: die interessantesten Artikel werden wöchentlich an die Abonnenten gemailt.

Mein Job

Was mache ich bei Swissinfo? Als Projektleiter in der Chefredaktion kümmere ich mich um Community-Building, Packaging (Grafiken, Animationen und Tabellen), Multimedia (Videos und Audios) sowie Umfragen (Polls) und Artikel-Feedback (Caleo). Redaktionsintern bin ich für die redaktionelle Kosten-Leistungsrechnung zuständig. Schliesslich bin ich auch mit rund 10 Prozent an der Newsproduktion beteiligt und leiste meine Dienste als News-Producer. Obwohl mit vielen Sitzungen verbunden, macht mein Job riesig Spass. Die multikulturelle mehrsprachige Zusammenarbeit mit Journalisten aus aller Welt ist eine Herausforderung und Erweiterung meiner bisherigen Erfahrungen.

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Mein Job

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Evangeliker wollen Vampir DJ Bobo die Zähne ziehen


Gelesen: "Die Eidgenössisch-Demokratische Union hat eine Petition gegen den Song "Vampires are alive" von DJ Bobo eingereicht. Der Musiker verletzte mit seinem satanisch inspirierten Lied die religiösen Gefühle. Die Regierung müsse deshalb zur Wahrung des öffentlichen Friedens einschreiten.

Gegen 50'000 Menschen in der Schweiz möchten nicht, dass ihr Land am Eurovision Song Contest (dem früheren Concours Eurovision de la Chanson) von DJ Bobo mit "Vampires Are Alive" vertreten wird. Sie haben eine Petition der Eidgenössisch- Demokratischen Union (EDU) gegen den Song unterzeichnet.

Mit 49'082 Unterschriften wurde die Petition am Dienstag bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht. Das Lied von DJ Bobo enthalte eine verheerende Botschaft, sagte der Berner EDU-Nationalrat Christian Waber vor den Medien. "Verkaufe deine Seele", heisse es im Lied etwa, oder "freue dich auf den Weg vom Himmel zur Hölle"."

Gedacht: Ist der Bobo-Song wirklich eine Petition wert? Ist es Sache des Staates, bei der Selektion des Schweizer Grand-Prix-Eurovision-Beitrags mitzureden? Ich finde nicht. Mir scheint es eine Frage des guten Geschmacks zu sein, mit welchen Image das Schweizer Fernsehen SF am Wettbewerb teilnehmen will. Die Kriterien bei der Auswahl dürften mannigfaltig gewesen sein. Ob Bobo mit dem Vampir-Song Chancen hat, bleibt abzuwarten.

Der Song auf YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=9-dDxp8Cez0

Evangeliker wollen Vampir DJ Bobo die Zähne ziehen


Gelesen: "Die Eidgenössisch-Demokratische Union hat eine Petition gegen den Song "Vampires are alive" von DJ Bobo eingereicht. Der Musiker verletzte mit seinem satanisch inspirierten Lied die religiösen Gefühle. Die Regierung müsse deshalb zur Wahrung des öffentlichen Friedens einschreiten.

Gegen 50'000 Menschen in der Schweiz möchten nicht, dass ihr Land am Eurovision Song Contest (dem früheren Concours Eurovision de la Chanson) von DJ Bobo mit "Vampires Are Alive" vertreten wird. Sie haben eine Petition der Eidgenössisch- Demokratischen Union (EDU) gegen den Song unterzeichnet.

Mit 49'082 Unterschriften wurde die Petition am Dienstag bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht. Das Lied von DJ Bobo enthalte eine verheerende Botschaft, sagte der Berner EDU-Nationalrat Christian Waber vor den Medien. "Verkaufe deine Seele", heisse es im Lied etwa, oder "freue dich auf den Weg vom Himmel zur Hölle"."

Gedacht: Ist der Bobo-Song wirklich eine Petition wert? Ist es Sache des Staates, bei der Selektion des Schweizer Grand-Prix-Eurovision-Beitrags mitzureden? Ich finde nicht. Mir scheint es eine Frage des guten Geschmacks zu sein, mit welchen Image das Schweizer Fernsehen SF am Wettbewerb teilnehmen will. Die Kriterien bei der Auswahl dürften mannigfaltig gewesen sein. Ob Bobo mit dem Vampir-Song Chancen hat, bleibt abzuwarten.

Der Song auf YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=9-dDxp8Cez0

Montag, März 26, 2007

Dunkle Vergangenheit: Die Verfolgung der Täufer


Im 16., 17. und 18. Jahrhundert wurde die Konfessionsgruppe der Täufer vor allem in den Kantonen Bern und Zürich von den Obrigkeiten und der Kirche verfemt und verfolgt (auf dem Bild zu sehen ist der Täufer Haslibacher vor einem bernischen Gericht).

Sie weigerten sich, die offiziellen Gottesdienste zu besuchen, schworen keine Eide und trugen keine Waffen. Ausserdem weigerten sie sich unter Androhung von Strafe, ihre Kinder zu taufen. Viele Täufer wanderten in der folge aus, v.a. in die Niederlande und nach Übersee. Andere entzogen sich der Verfolgung durch die Behörden, indem sie sich im Gebiet des heutigen Berner Juras ansiedelten.

Im Emmental, in der Heimat der ältesten noch bestehenden Täufergemeinde, ist am Samstag das Täuferjahr eröffnet worden - kein Jubiläum, sondern einfach ein Programm, mit dem die kleine, während Jahrhunderten verfolgte Minderheit auf ihre Umwelt zugeht. Der Andrang zur Feier in Langnau zeugte nicht nur vom Zusammenhalt der wenige tausend Gläubige zählenden Gemeinschaft, sondern auch von einem Verhältnis zu Landeskirche und Staat, das schon auf kirchlichen Schuldbekenntnissen und Akten der Versöhnung aufbauen kann. Dass in der wie das Kirchgemeindehaus vollbesetzten Kirche nicht zuletzt zwei Chöre der beiden Seiten ihre Stimmen vereinten, ist gewiss ein untrügliches Zeichen.

Zu den Höhepunkten des Täuferjahrs zählen unter anderem die internationalen Tage vom 26. bis 29. Juli. Die Nachkommen Ausgewanderter werden dann die alte Heimat besuchen.

Dunkle Vergangenheit: Die Verfolgung der Täufer


Im 16., 17. und 18. Jahrhundert wurde die Konfessionsgruppe der Täufer vor allem in den Kantonen Bern und Zürich von den Obrigkeiten und der Kirche verfemt und verfolgt (auf dem Bild zu sehen ist der Täufer Haslibacher vor einem bernischen Gericht).

Sie weigerten sich, die offiziellen Gottesdienste zu besuchen, schworen keine Eide und trugen keine Waffen. Ausserdem weigerten sie sich unter Androhung von Strafe, ihre Kinder zu taufen. Viele Täufer wanderten in der folge aus, v.a. in die Niederlande und nach Übersee. Andere entzogen sich der Verfolgung durch die Behörden, indem sie sich im Gebiet des heutigen Berner Juras ansiedelten.

Im Emmental, in der Heimat der ältesten noch bestehenden Täufergemeinde, ist am Samstag das Täuferjahr eröffnet worden - kein Jubiläum, sondern einfach ein Programm, mit dem die kleine, während Jahrhunderten verfolgte Minderheit auf ihre Umwelt zugeht. Der Andrang zur Feier in Langnau zeugte nicht nur vom Zusammenhalt der wenige tausend Gläubige zählenden Gemeinschaft, sondern auch von einem Verhältnis zu Landeskirche und Staat, das schon auf kirchlichen Schuldbekenntnissen und Akten der Versöhnung aufbauen kann. Dass in der wie das Kirchgemeindehaus vollbesetzten Kirche nicht zuletzt zwei Chöre der beiden Seiten ihre Stimmen vereinten, ist gewiss ein untrügliches Zeichen.

Zu den Höhepunkten des Täuferjahrs zählen unter anderem die internationalen Tage vom 26. bis 29. Juli. Die Nachkommen Ausgewanderter werden dann die alte Heimat besuchen.

Sonntag, März 25, 2007

"Männer an die Waschmaschine...."


Mit dieser Forderung hatte Doris Leuthard am Samstag die Lacherinnen auf ihrer Seite. "Power, Punch und Papi hütet" verlangte die Bundesrätin auf einer Frauentagung in St.Gallen. Als ob heute noch überhaupt keine Männer Haushaltaufgaben übernehmen würden. Liebe Frauen, öffnet Eure Augen.

Wir sind uns einig: Eva Herman und Ueli Mauer stehen mit ihrem Retro-Slogan "Frauen an den Herd" quer im 21. Jahrhundert. Es brauche mehr Frauen in der Wirtschaft und der Wissenschaft und mehr Männer in der Kinderbetreuung, beim Kochen und Waschen: Das hat Bundesrätin Doris Leuthard an der 10. Frauen-Vernetzungswerkstatt in St. Gallen gefordert.

2. Aussage: In der Gesellschaft sei wieder ein Trend zu althergebrachten Rollenmodellen statt zur Partnerschaft zwischen Frau und Mann feststellbar, betonte die Vorsteherin des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD). Ob die Bundesrätin da nicht eine etwas zu dicke Brille auf hat? Ich jedenfalls kenne keinen Mann, der seine Frau oder Partnerin in die alte KKK-Rolle zurückwünscht. Möglicherweise spiegeln die Schlagzeilen der letzten Wochen nicht ganz die Realität wieder.

Der "neuen" Entwicklung müssten die Frauen aktiv entgegenwirken, meinte Leuthard. Dabei gehe es auch darum, gegenüber unterschiedlichen Lebensformen, Rollen und Arbeitsteilungen tolerant zu sein. Dem ist grundsätzlich beizupflichten. Nur: Frauen müssen auch etwas tun, damit sie auf dem Arbeitsmarkt eine Chance haben. "Power, Punch und Positiv denken" könnte man auch dem weiblichen Geschlecht zurufen.

700 Teilnehmerinnen

Am Jubiläumskongress der St. Galler Frauennetzwerke an der Hochschule St. Gallen nahmen 700 Frauen teil. Neben Bundesrätin Doris Leuthard wirkten Referentinnen aus Lehre, Praxis und Politik mit.

Unter ihnen waren die drei St. Galler Regierungsrätinnen Kathrin Hilber, Karin Keller Sutter und Heidi Hanselmann, die Politologin Regula Stämpfli, die Publizistin Yvonne-Denise Köchli, die Philosophin Ursula Pia Jauch, Autorin Verena Kast, Christa Joss, CEO der Alternativen Bank und Monika Wyss, die erste katholische Priesterin der Schweiz.

Würdigung

Autorin Julia Onken würdigte die Verdienste der St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter. Als Polizeidirektorin setzte sie durch, dass bei häuslicher Gewalt eine Wegweisung und ein Rückkehrverbot angeordnet werden können. Das Gesetz fand in der ganzen Schweiz Beachtung.

Geehrt wurde auch Erika Bigler als Gründerin der St. Galler Frauen-Vernetzungswerkstatt. Ihr unermüdliches Engagement habe den Kongress zu einem viel beachteten Grossanlass werden lassen, wurde betont.

Bigler erklärte, den Boden zur Erfolgsgeschichte hätten die 75 Organisationen und Institutionen gelegt, aus denen die Frauen-Netzwerke bestünden. Für den Abschluss des Jubiläumskongresses konnte das Leitungsteam die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer als Gastreferentin gewinnen.

"Männer an die Waschmaschine...."


Mit dieser Forderung hatte Doris Leuthard am Samstag die Lacherinnen auf ihrer Seite. "Power, Punch und Papi hütet" verlangte die Bundesrätin auf einer Frauentagung in St.Gallen. Als ob heute noch überhaupt keine Männer Haushaltaufgaben übernehmen würden. Liebe Frauen, öffnet Eure Augen.

Wir sind uns einig: Eva Herman und Ueli Mauer stehen mit ihrem Retro-Slogan "Frauen an den Herd" quer im 21. Jahrhundert. Es brauche mehr Frauen in der Wirtschaft und der Wissenschaft und mehr Männer in der Kinderbetreuung, beim Kochen und Waschen: Das hat Bundesrätin Doris Leuthard an der 10. Frauen-Vernetzungswerkstatt in St. Gallen gefordert.

2. Aussage: In der Gesellschaft sei wieder ein Trend zu althergebrachten Rollenmodellen statt zur Partnerschaft zwischen Frau und Mann feststellbar, betonte die Vorsteherin des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD). Ob die Bundesrätin da nicht eine etwas zu dicke Brille auf hat? Ich jedenfalls kenne keinen Mann, der seine Frau oder Partnerin in die alte KKK-Rolle zurückwünscht. Möglicherweise spiegeln die Schlagzeilen der letzten Wochen nicht ganz die Realität wieder.

Der "neuen" Entwicklung müssten die Frauen aktiv entgegenwirken, meinte Leuthard. Dabei gehe es auch darum, gegenüber unterschiedlichen Lebensformen, Rollen und Arbeitsteilungen tolerant zu sein. Dem ist grundsätzlich beizupflichten. Nur: Frauen müssen auch etwas tun, damit sie auf dem Arbeitsmarkt eine Chance haben. "Power, Punch und Positiv denken" könnte man auch dem weiblichen Geschlecht zurufen.

700 Teilnehmerinnen

Am Jubiläumskongress der St. Galler Frauennetzwerke an der Hochschule St. Gallen nahmen 700 Frauen teil. Neben Bundesrätin Doris Leuthard wirkten Referentinnen aus Lehre, Praxis und Politik mit.

Unter ihnen waren die drei St. Galler Regierungsrätinnen Kathrin Hilber, Karin Keller Sutter und Heidi Hanselmann, die Politologin Regula Stämpfli, die Publizistin Yvonne-Denise Köchli, die Philosophin Ursula Pia Jauch, Autorin Verena Kast, Christa Joss, CEO der Alternativen Bank und Monika Wyss, die erste katholische Priesterin der Schweiz.

Würdigung

Autorin Julia Onken würdigte die Verdienste der St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter. Als Polizeidirektorin setzte sie durch, dass bei häuslicher Gewalt eine Wegweisung und ein Rückkehrverbot angeordnet werden können. Das Gesetz fand in der ganzen Schweiz Beachtung.

Geehrt wurde auch Erika Bigler als Gründerin der St. Galler Frauen-Vernetzungswerkstatt. Ihr unermüdliches Engagement habe den Kongress zu einem viel beachteten Grossanlass werden lassen, wurde betont.

Bigler erklärte, den Boden zur Erfolgsgeschichte hätten die 75 Organisationen und Institutionen gelegt, aus denen die Frauen-Netzwerke bestünden. Für den Abschluss des Jubiläumskongresses konnte das Leitungsteam die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer als Gastreferentin gewinnen.