Für die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren ist die Einführung der neuen Rechtschreibung in den Schulen am 1. August abgeschlossen. Sie hat für die Lehrkräfte einen Leitfaden erstellt. Wichtigstes Hilfsmittel ist die überarbeitete Version des Schweizer Schülerdudens.
Was in den Schweizer Schulen ab 1. August gilt
1. Kein Wegfall von Buchstaben bei Wortzusammensetzungen:
– Schifffahrt, Kaffeeernte, Rohheit (Ausnahmen: dennoch, Drittel, Mittag)
2. Stamm- bzw. Parallelschreibung:
– Stängel (statt Stengel), Gämse (statt Gemse), schnäuzen (statt schneuzen)
– nummerieren (statt numerieren), Tipp (statt Tip)
3. Fakultative Anpassung weniger Fremdwörter:
– Mikrofon (statt Mikrofon), Panter (statt Panther), Spagetti (statt Spaghetti)
4. Getrenntschreibung:
a) Verb + Verb darf immer getrennt geschrieben werden:
– lieben lernen, spazieren gehen
b) Substantiv + Verb:
– Acht geben, Rad fahren (aber nicht bei verblassten Substantiven: preisgeben, eislaufen)
5. Zusammenschreibung:
– zwingend nur bei irgendetwas, umso, zurzeit
6. Kleinschreibung:
– erlaubt bei Anredepronomen in Briefen: du, ihre, dein, euer
7. Grossschreibung:
a) Tageszeiten:
– gestern Abend, heute Morgen
b) Substantive bei Getrenntschreibung
– in Bezug auf, Schuld haben (aber: schuld sein)
c) Substantivierung nach Artikel:
– der Einzelne, das Gleiche
8. Kommasetzung:
a) Komma darf wegbleiben in Satzreihen vor «und» bzw. «oder»:
– Er studiert noch und sie ist arbeitslos.
b) Komma darf wegbleiben bei Infinitiv- und Partizipgruppen:
– Ich hoffe dir eine Freude zu bereiten. Zu Hause angekommen legte er sich hin.
c) Komma zwingend bei Infinitiv- und Partizipgruppen mit Hinweiswörtern:
– Ein Auto zu kaufen, das ist schwer. Ich liebe es, Sport zu treiben.
d) Komma zwingend bei Infinitiv mit «um zu», «statt zu».
Dienstag, Juni 30, 2009
Neue Rechtschreibung - die wichtigste Änderungen
Für die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren ist die Einführung der neuen Rechtschreibung in den Schulen am 1. August abgeschlossen. Sie hat für die Lehrkräfte einen Leitfaden erstellt. Wichtigstes Hilfsmittel ist die überarbeitete Version des Schweizer Schülerdudens.
Was in den Schweizer Schulen ab 1. August gilt
1. Kein Wegfall von Buchstaben bei Wortzusammensetzungen:
– Schifffahrt, Kaffeeernte, Rohheit (Ausnahmen: dennoch, Drittel, Mittag)
2. Stamm- bzw. Parallelschreibung:
– Stängel (statt Stengel), Gämse (statt Gemse), schnäuzen (statt schneuzen)
– nummerieren (statt numerieren), Tipp (statt Tip)
3. Fakultative Anpassung weniger Fremdwörter:
– Mikrofon (statt Mikrofon), Panter (statt Panther), Spagetti (statt Spaghetti)
4. Getrenntschreibung:
a) Verb + Verb darf immer getrennt geschrieben werden:
– lieben lernen, spazieren gehen
b) Substantiv + Verb:
– Acht geben, Rad fahren (aber nicht bei verblassten Substantiven: preisgeben, eislaufen)
5. Zusammenschreibung:
– zwingend nur bei irgendetwas, umso, zurzeit
6. Kleinschreibung:
– erlaubt bei Anredepronomen in Briefen: du, ihre, dein, euer
7. Grossschreibung:
a) Tageszeiten:
– gestern Abend, heute Morgen
b) Substantive bei Getrenntschreibung
– in Bezug auf, Schuld haben (aber: schuld sein)
c) Substantivierung nach Artikel:
– der Einzelne, das Gleiche
8. Kommasetzung:
a) Komma darf wegbleiben in Satzreihen vor «und» bzw. «oder»:
– Er studiert noch und sie ist arbeitslos.
b) Komma darf wegbleiben bei Infinitiv- und Partizipgruppen:
– Ich hoffe dir eine Freude zu bereiten. Zu Hause angekommen legte er sich hin.
c) Komma zwingend bei Infinitiv- und Partizipgruppen mit Hinweiswörtern:
– Ein Auto zu kaufen, das ist schwer. Ich liebe es, Sport zu treiben.
d) Komma zwingend bei Infinitiv mit «um zu», «statt zu».
Was in den Schweizer Schulen ab 1. August gilt
1. Kein Wegfall von Buchstaben bei Wortzusammensetzungen:
– Schifffahrt, Kaffeeernte, Rohheit (Ausnahmen: dennoch, Drittel, Mittag)
2. Stamm- bzw. Parallelschreibung:
– Stängel (statt Stengel), Gämse (statt Gemse), schnäuzen (statt schneuzen)
– nummerieren (statt numerieren), Tipp (statt Tip)
3. Fakultative Anpassung weniger Fremdwörter:
– Mikrofon (statt Mikrofon), Panter (statt Panther), Spagetti (statt Spaghetti)
4. Getrenntschreibung:
a) Verb + Verb darf immer getrennt geschrieben werden:
– lieben lernen, spazieren gehen
b) Substantiv + Verb:
– Acht geben, Rad fahren (aber nicht bei verblassten Substantiven: preisgeben, eislaufen)
5. Zusammenschreibung:
– zwingend nur bei irgendetwas, umso, zurzeit
6. Kleinschreibung:
– erlaubt bei Anredepronomen in Briefen: du, ihre, dein, euer
7. Grossschreibung:
a) Tageszeiten:
– gestern Abend, heute Morgen
b) Substantive bei Getrenntschreibung
– in Bezug auf, Schuld haben (aber: schuld sein)
c) Substantivierung nach Artikel:
– der Einzelne, das Gleiche
8. Kommasetzung:
a) Komma darf wegbleiben in Satzreihen vor «und» bzw. «oder»:
– Er studiert noch und sie ist arbeitslos.
b) Komma darf wegbleiben bei Infinitiv- und Partizipgruppen:
– Ich hoffe dir eine Freude zu bereiten. Zu Hause angekommen legte er sich hin.
c) Komma zwingend bei Infinitiv- und Partizipgruppen mit Hinweiswörtern:
– Ein Auto zu kaufen, das ist schwer. Ich liebe es, Sport zu treiben.
d) Komma zwingend bei Infinitiv mit «um zu», «statt zu».
Mittwoch, Juni 24, 2009
Dienstag, Juni 23, 2009
Der Totengräber von Bern
Die Pest geht um in der Stadt. Der Schwarze Tod macht auch vor der Obrigkeit nicht Halt, die schnell einen Sündenbock findet. Das Theaterstück «Der Totengräber» ist ein aussergewöhnlicher Spaziergang in eine dunkle Zeit und hat mir sehr gefallen. Ein echtes Erlebnis in der schönsten Altstadt der Welt.Im mittelalterlichen Gewand taucht er Flöte spielend bei der Nydeggkirche auf, der Totengräber der Stadt. Es ist ein Einmanntheater, das hier von Schauspieler Matthias Zurbrügg gespielt und von 60 Besucherinnen und Besuchern verfolgt wird. Und sie vernehmen Folgendes:
Wir schreiben das Jahr 1348. Die Stadt wird vom Berner Schultheiss Johann II. von Bubenberg mit starker Hand regiert. Die aufstrebende Stadt ist reich, geniesst hohes Ansehen. Das hat sie den Handwerkern zu verdanken. Die Ritter sorgen mit ihren Kriegszügen für den weltlichen Erfolg, während sich der Stadtpfarrer Diebold Baselwind, die Mönche und Beginen um das Seelenwohl ihrer Schäfchen kümmern. Das beschauliche Leben wird jäh erschüttert, als das Gerücht auftaucht, die Pestilenz wandere die Rhône hinauf und bedrohe auch die Stadt Bern.
GANZER BERICHT HIER
Der Totengräber von Bern
Die Pest geht um in der Stadt. Der Schwarze Tod macht auch vor der Obrigkeit nicht Halt, die schnell einen Sündenbock findet. Das Theaterstück «Der Totengräber» ist ein aussergewöhnlicher Spaziergang in eine dunkle Zeit und hat mir sehr gefallen. Ein echtes Erlebnis in der schönsten Altstadt der Welt.Im mittelalterlichen Gewand taucht er Flöte spielend bei der Nydeggkirche auf, der Totengräber der Stadt. Es ist ein Einmanntheater, das hier von Schauspieler Matthias Zurbrügg gespielt und von 60 Besucherinnen und Besuchern verfolgt wird. Und sie vernehmen Folgendes:
Wir schreiben das Jahr 1348. Die Stadt wird vom Berner Schultheiss Johann II. von Bubenberg mit starker Hand regiert. Die aufstrebende Stadt ist reich, geniesst hohes Ansehen. Das hat sie den Handwerkern zu verdanken. Die Ritter sorgen mit ihren Kriegszügen für den weltlichen Erfolg, während sich der Stadtpfarrer Diebold Baselwind, die Mönche und Beginen um das Seelenwohl ihrer Schäfchen kümmern. Das beschauliche Leben wird jäh erschüttert, als das Gerücht auftaucht, die Pestilenz wandere die Rhône hinauf und bedrohe auch die Stadt Bern.
GANZER BERICHT HIER
Meine Eindrücke von der Tour de Suisse in Bern
Fabian Cancellara hat es geschafft: Mit einer eindrücklichen Leistung im Zeitfahren hat er in seiner Heimatstadt Bern die Tour de Suisse gewonnen. Besonders eindrücklich war die Fahrt durch die Matte.
Meine Eindrücke von der Tour de Suisse in Bern
Fabian Cancellara hat es geschafft: Mit einer eindrücklichen Leistung im Zeitfahren hat er in seiner Heimatstadt Bern die Tour de Suisse gewonnen. Besonders eindrücklich war die Fahrt durch die Matte.
Samstag, Juni 20, 2009
Ein ganz besonderes Erlebnis zwischen Himmel und Erde
170 Meter lang, 100 Meter über dem Wasser, 70 Tonnen schwer, 340 Holzbretter als schwankender Gehweg.... die neue Trift-Brücke im Berner Oberland (Gadmental) ist ein Meisterwerk menschlicher Technik. Ich habe sie am Samstag besucht, überquert, bestaunt, fotografiert. Der Aufstieg war hart, aber ich habe das Ziel erreicht. Ich glaube: Die Bilder sprechen für sich. Die beiden folgenden Videos auch:
Ein ganz besonderes Erlebnis zwischen Himmel und Erde
170 Meter lang, 100 Meter über dem Wasser, 70 Tonnen schwer, 340 Holzbretter als schwankender Gehweg.... die neue Trift-Brücke im Berner Oberland (Gadmental) ist ein Meisterwerk menschlicher Technik. Ich habe sie am Samstag besucht, überquert, bestaunt, fotografiert. Der Aufstieg war hart, aber ich habe das Ziel erreicht. Ich glaube: Die Bilder sprechen für sich. Die beiden folgenden Videos auch:
Abonnieren
Posts (Atom)