Dienstag, Juni 02, 2009

Das Berner Münster

Das Berner Münster ist dem Hl. Vinzenz von Saragossa geweiht und ist die grösste und wichtigste spätmittelalterliche Kirche der Schweiz. Es wurde im Stil der Gotik erbaut und gehört zu jenen gotischen Kirchen, die erst im 19. Jahrhundert nach Aufkommen der Romantik vollendet werden konnten. Südlich vor dem Münster zur Aare hin liegt die Parkanlage der Münsterplattform.

Der Turm wurde 1521 auf der Höhe des untern Achtecks (knapp 61 Meter) unterbrochen und erst von 1889 bis 1893 zur endgültigen Höhe von gut 100 Meter vollendet, was ihn zum höchsten Kirchturm der Schweiz macht. Noch heute wohnt auf dem Turm ein Turmwächter; bis weit ins 20. Jahrhundert hinein hatte er die Aufgabe, Brände zu melden. 254 steinerne Stufen führen spiralförmig zur ersten Turmgalerie in etwa 50 Meter Höhe und weitere 90 Stufen zur zweiten Galerie auf 64 Meter, die dem Publikum ebenfalls zugänglich ist. Es eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht über die Altstadt, die Aareschlaufe, die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau im Südosten und die Juraketten im Nordwesten.

Der Grundstein des Münsters wurde 1421 gelegt. Zuvor hatte dort schon die Leutkirche gestanden, eine bei der zähringischen Stadtgründung um 1190 errichtete und 1276 neu erbaute romanische Kapelle. Das Münster wurde im Uhrzeigersinn um die alte Leutkirche herumgebaut.

Bauherr des Münsters waren der Staat Bern und der Deutsche Orden, nicht die Kirche. Obendrein wurden die Kapellen und die Chorfenster durch wohlhabende Berner Familien und Zünfte finanziert.

Das Berner Münster

Das Berner Münster ist dem Hl. Vinzenz von Saragossa geweiht und ist die grösste und wichtigste spätmittelalterliche Kirche der Schweiz. Es wurde im Stil der Gotik erbaut und gehört zu jenen gotischen Kirchen, die erst im 19. Jahrhundert nach Aufkommen der Romantik vollendet werden konnten. Südlich vor dem Münster zur Aare hin liegt die Parkanlage der Münsterplattform.

Der Turm wurde 1521 auf der Höhe des untern Achtecks (knapp 61 Meter) unterbrochen und erst von 1889 bis 1893 zur endgültigen Höhe von gut 100 Meter vollendet, was ihn zum höchsten Kirchturm der Schweiz macht. Noch heute wohnt auf dem Turm ein Turmwächter; bis weit ins 20. Jahrhundert hinein hatte er die Aufgabe, Brände zu melden. 254 steinerne Stufen führen spiralförmig zur ersten Turmgalerie in etwa 50 Meter Höhe und weitere 90 Stufen zur zweiten Galerie auf 64 Meter, die dem Publikum ebenfalls zugänglich ist. Es eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht über die Altstadt, die Aareschlaufe, die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau im Südosten und die Juraketten im Nordwesten.

Der Grundstein des Münsters wurde 1421 gelegt. Zuvor hatte dort schon die Leutkirche gestanden, eine bei der zähringischen Stadtgründung um 1190 errichtete und 1276 neu erbaute romanische Kapelle. Das Münster wurde im Uhrzeigersinn um die alte Leutkirche herumgebaut.

Bauherr des Münsters waren der Staat Bern und der Deutsche Orden, nicht die Kirche. Obendrein wurden die Kapellen und die Chorfenster durch wohlhabende Berner Familien und Zünfte finanziert.

Samstag, Mai 30, 2009

Giacometti bei Beyeler in Riehen

Der Schweizer Künstler Alberto Giacometti, bereits zu Lebzeiten weltweit prominent, hält sich hoch im Kurs. Es wird geforscht, geschrieben, vermutet und verkauft. Ein Werk des eigenwilligen Klassikers wertet jede Sammlung auf, und jede neue Ausstellung verspricht ein Kunstereignis mit sicherem Besucherstrom. In Riehen bei Basel wartete man schon lange auf so ein Fest.

1963 hat Ernst Beyeler ziemlich waghalsig vom amerikanischen Stahlmagnaten David Thompson 143 Giacometti-Arbeiten erworben, in seiner Galerie ausgestellt und eine hitzige Diskussion verursacht, die schliesslich zur Gründung der Giacometti-Stiftung in Zürich führte. Heute besitzt die Fondation Beyeler 15 Giacomettis und hütet sie wie einen Schatz.

Die Ausstellung in Riehen zeigt neben den Werken von Alberto Giacometti (1901–1966) auch einige Gemälde und Objekte von Mitgliedern seiner Familie. Künstlerische Begabung war bei den Giacomettis aus Stampa im Bergell gewissermassen erblich. Bereits der Vater, Giovanni Giacometti (1868–1933), war ein berühmter – und heute teuer gehandelter – Maler und Grafiker. Der Onkel Augusto Giacometti (1877–1947), auch er Maler, wagte als einer der ersten Künstler des 20. Jahrhunderts den Schritt in die Ungegenständlichkeit.

Der Bruder Diego (1902–1985), etwas im Schatten Albertos, machte sich einen Namen als eigenwilliger Designer zum Beispiel von Möbeln und Lampen. Der jüngste Bruder schliesslich, Bruno Giacometti (geboren 1907), wurde als Architekt bekannt, unter anderem durch sein Projekt für den Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig (1951). Er war auch massgeblich beteiligt am Bau des Zürcher Hallenstadions. Zurzeit zeigt das Ortsmuseum Zollikon eine Ausstellung zu Bruno Giacomettis architektonischem Werk.

Giacometti bei Beyeler in Riehen

Der Schweizer Künstler Alberto Giacometti, bereits zu Lebzeiten weltweit prominent, hält sich hoch im Kurs. Es wird geforscht, geschrieben, vermutet und verkauft. Ein Werk des eigenwilligen Klassikers wertet jede Sammlung auf, und jede neue Ausstellung verspricht ein Kunstereignis mit sicherem Besucherstrom. In Riehen bei Basel wartete man schon lange auf so ein Fest.

1963 hat Ernst Beyeler ziemlich waghalsig vom amerikanischen Stahlmagnaten David Thompson 143 Giacometti-Arbeiten erworben, in seiner Galerie ausgestellt und eine hitzige Diskussion verursacht, die schliesslich zur Gründung der Giacometti-Stiftung in Zürich führte. Heute besitzt die Fondation Beyeler 15 Giacomettis und hütet sie wie einen Schatz.

Die Ausstellung in Riehen zeigt neben den Werken von Alberto Giacometti (1901–1966) auch einige Gemälde und Objekte von Mitgliedern seiner Familie. Künstlerische Begabung war bei den Giacomettis aus Stampa im Bergell gewissermassen erblich. Bereits der Vater, Giovanni Giacometti (1868–1933), war ein berühmter – und heute teuer gehandelter – Maler und Grafiker. Der Onkel Augusto Giacometti (1877–1947), auch er Maler, wagte als einer der ersten Künstler des 20. Jahrhunderts den Schritt in die Ungegenständlichkeit.

Der Bruder Diego (1902–1985), etwas im Schatten Albertos, machte sich einen Namen als eigenwilliger Designer zum Beispiel von Möbeln und Lampen. Der jüngste Bruder schliesslich, Bruno Giacometti (geboren 1907), wurde als Architekt bekannt, unter anderem durch sein Projekt für den Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig (1951). Er war auch massgeblich beteiligt am Bau des Zürcher Hallenstadions. Zurzeit zeigt das Ortsmuseum Zollikon eine Ausstellung zu Bruno Giacomettis architektonischem Werk.

Freitag, Mai 29, 2009

Swiss youngsters' views on consumption and addiction - swissinfo

Around 100 pupils have written a play about addiction, which they're performing on several stages in canton Bern. The aim of the project is to make young people aware of the dangers of today's consumer and addiction-driven society.




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Swiss youngsters' views on consumption and addiction - swissinfo

Around 100 pupils have written a play about addiction, which they're performing on several stages in canton Bern. The aim of the project is to make young people aware of the dangers of today's consumer and addiction-driven society.




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Donnerstag, Mai 28, 2009

Pilatus Porter, Himalaya, Yeti airline, Dhaulagiri - swissinfo

The Swiss were the first to use a transport plane for a climbing expedition in the Himalayas. The PC-6 Pilatus Porter provided support for the first successful ascent of Dhaulagiri in 1960. Now two Swiss pilots have embarked in the same adventure flight to the Himalayas. (www.swissinfo.ch)




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The Swiss were the first to use a transport plane for a climbing expedition in the Himalayas. The PC-6 Pilatus Porter provided support for the first successful ascent of Dhaulagiri in 1960. Now two Swiss pilots have embarked in the same adventure flight to the Himalayas. (www.swissinfo.ch)




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