Freitag, März 21, 2008

Macht Geld glücklich?

Geben ist seliger denn nehmen: Diese Bibelweisheit scheint eine Studie zu bestätigen, die am Freitag in der Zeitschrift "Science" erschien.

Forscher der Universität British Columbia in Vancouver fanden heraus, dass diejenigen Menschen glücklicher sind, die für wohltätige Zwecke spenden, als diejenigen, die es nur für sich selber ausgeben.

Bei einem ersten Test wurden 630 US-Bürger gebeten, auf einer Skala von eins bis fünf zu bewerten, wie sie sich nach dem Geldausgeben für eigennützige Zwecke und nach Ausgaben für andere fühlten. Im letzteren Fall waren die Befragten demnach glücklicher.

Weiter wurden Angestellte einer Bostoner Firma befragt, die ihre Jahresprämie von 3000 bis 8000 Dollar entweder für sich selbst oder für andere ausgegeben hatten. Resultat: Das Glücksgefühl der Angestellten hing nicht von der Höhe der Prämie ab, sondern von der Art der Ausgabe - und wieder waren die Altruisten zufriedener.

Schliesslich wurde einer Reihe von Studenten in Vancouver ein Geldbetrag zwischen 5 und 20 Dollar ausgehändigt. Die Hälfte der Probanden erhielt den Auftrag, sich eine Freude zu machen, die andere Hälfte sollte es für andere ausgeben. Erneut waren es letztere, die sich als glücklicher bezeichneten. So be it.

Macht Geld glücklich?

Geben ist seliger denn nehmen: Diese Bibelweisheit scheint eine Studie zu bestätigen, die am Freitag in der Zeitschrift "Science" erschien.

Forscher der Universität British Columbia in Vancouver fanden heraus, dass diejenigen Menschen glücklicher sind, die für wohltätige Zwecke spenden, als diejenigen, die es nur für sich selber ausgeben.

Bei einem ersten Test wurden 630 US-Bürger gebeten, auf einer Skala von eins bis fünf zu bewerten, wie sie sich nach dem Geldausgeben für eigennützige Zwecke und nach Ausgaben für andere fühlten. Im letzteren Fall waren die Befragten demnach glücklicher.

Weiter wurden Angestellte einer Bostoner Firma befragt, die ihre Jahresprämie von 3000 bis 8000 Dollar entweder für sich selbst oder für andere ausgegeben hatten. Resultat: Das Glücksgefühl der Angestellten hing nicht von der Höhe der Prämie ab, sondern von der Art der Ausgabe - und wieder waren die Altruisten zufriedener.

Schliesslich wurde einer Reihe von Studenten in Vancouver ein Geldbetrag zwischen 5 und 20 Dollar ausgehändigt. Die Hälfte der Probanden erhielt den Auftrag, sich eine Freude zu machen, die andere Hälfte sollte es für andere ausgeben. Erneut waren es letztere, die sich als glücklicher bezeichneten. So be it.

Mittwoch, März 19, 2008

Mysterious Switzerland( in English)

www.swissinfo.ch hat eine nationale Sendereihe der SRG - SSR in englischer Sprache vertont (Bild: Julie Hunt und Dani Wihler im Studio) und bietet die Videos demnächst auf seiner englischen Website an: Die 13 Kurzfilme der unter dem Titel «Mysteriöse Schweiz» führen in eine andere Schweiz. Eine Schweiz der Sagen mit Nachtgeistern, Feen, Göttinnen und Wasserhexen. Merkwürdige Heilpraktiken sind ebenso ein Thema wie fast vergessenes Wissen und seltsame Traditionen. Festmachen lässt sich nur Vereinzeltes in dieser Anderswelt; umso sorgsamer werden Bräuche und Sagen von Generation zu Generation weitergetragen.

Die Idee zur Reihe «Mysteriöse Schweiz» hatte der Tessiner Filmemacher Victor Tognola, realisiert wurde sie von profilierten Filmemachern wie Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen»), Jürg Neuenschwander, Robin Harsch und Pierre-Yves Borgeaud.

Exklusive Preview: Die ersten vier Folgen (auf das Bild klicken)

The Toggeli



The Secret



The World in between



The Alpine Goodness


Enjoy the good work!!

Mysterious Switzerland( in English)

www.swissinfo.ch hat eine nationale Sendereihe der SRG - SSR in englischer Sprache vertont (Bild: Julie Hunt und Dani Wihler im Studio) und bietet die Videos demnächst auf seiner englischen Website an: Die 13 Kurzfilme der unter dem Titel «Mysteriöse Schweiz» führen in eine andere Schweiz. Eine Schweiz der Sagen mit Nachtgeistern, Feen, Göttinnen und Wasserhexen. Merkwürdige Heilpraktiken sind ebenso ein Thema wie fast vergessenes Wissen und seltsame Traditionen. Festmachen lässt sich nur Vereinzeltes in dieser Anderswelt; umso sorgsamer werden Bräuche und Sagen von Generation zu Generation weitergetragen.

Die Idee zur Reihe «Mysteriöse Schweiz» hatte der Tessiner Filmemacher Victor Tognola, realisiert wurde sie von profilierten Filmemachern wie Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen»), Jürg Neuenschwander, Robin Harsch und Pierre-Yves Borgeaud.

Exklusive Preview: Die ersten vier Folgen (auf das Bild klicken)

The Toggeli



The Secret



The World in between



The Alpine Goodness


Enjoy the good work!!

Dienstag, März 18, 2008

Wieder um eine Illusion ärmer

Samstagabend am ZDF: Nachdem der Magier Klok diverse Kostproben seines Könnens gegeben und die Moderatorin bereits eine halbe Stunde überzogen hatte, kam es endlich zum finalen Simsalabim mit dem Sex-Star Pamela Anderson. Die von der Moderatorin als „unglaublichste Illusion“ aus Kloks Las-Vegas-Show angekündigte Nummer entpuppte sich allerdings als ziemlich fauler Zauber. Klok legte die Blondine auf einen Tisch und liess sie in einigen Meter Höhe „schweben“. In Las Vegas sah das aber irgendwie eindrucksvoller aus.

Kopf und Beine der Schönen hingen schlapp herunter, während die Körpermitte den höchsten Punkt bildete. Falls da von oben ein Seil gezogen haben sollte, reichte wahrscheinlich die Bühnentechnik im Berliner Velodrom nicht aus. Falls aber von unten eine Hebebühne nach oben fuhr, versagten möglicherweise Andersons Bauchmuskeln. Von wegen Traumfrau!! Da ist man(n) doch wieder um eine Illusion ärmer. (Die Welt)

Wieder um eine Illusion ärmer

Samstagabend am ZDF: Nachdem der Magier Klok diverse Kostproben seines Könnens gegeben und die Moderatorin bereits eine halbe Stunde überzogen hatte, kam es endlich zum finalen Simsalabim mit dem Sex-Star Pamela Anderson. Die von der Moderatorin als „unglaublichste Illusion“ aus Kloks Las-Vegas-Show angekündigte Nummer entpuppte sich allerdings als ziemlich fauler Zauber. Klok legte die Blondine auf einen Tisch und liess sie in einigen Meter Höhe „schweben“. In Las Vegas sah das aber irgendwie eindrucksvoller aus.

Kopf und Beine der Schönen hingen schlapp herunter, während die Körpermitte den höchsten Punkt bildete. Falls da von oben ein Seil gezogen haben sollte, reichte wahrscheinlich die Bühnentechnik im Berliner Velodrom nicht aus. Falls aber von unten eine Hebebühne nach oben fuhr, versagten möglicherweise Andersons Bauchmuskeln. Von wegen Traumfrau!! Da ist man(n) doch wieder um eine Illusion ärmer. (Die Welt)

Montag, März 17, 2008

Kraft der Sonne

Es gibt nicht nur Schatten. Wo Schatten sind, ist auch die Sonne nicht weiter (oder eine andere starke Lichtquelle). Aus dem Licht schöpfen wir Kraft. Täglich immer neu. Leider schien die Sonne in den letzten Tagen nicht. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einem sinnvollen Solarprojekt. Ich fand es hier:

Solarkocher

Ein Solarkocher besteht im Wesentlichen aus einer gut isolierten Kiste mit einem Fenster (Glas oder Plastik), durch das die Sonnenstrahlung einfallen kann. Diese wird darin vom schwarzen Boden und den schwarzen Wänden (Offsetfolie) bzw. den dunkeln Kochtöpfen absorbiert d.h. in Wärme umgewandelt. Es können damit Temperaturen bis max. 170°C erreicht werden.

Vorteile des Solarkochers

* Die Herstellung ist sehr einfach und billig und das Gerät braucht praktisch keinen Unterhalt. Die Lebensdauer beträgt an die 20 Jahre.
* Das Kochen mit dem Solarkocher ist gratis. Somit können die Ausgaben für Brennmaterial eingespart und die Anschaffungskosten in kurzer Zeit amortisiert werden.
* Der Solarkocher eignet sich zum Kochen, Backen, Niedergaren, Einmachen von Früchten und Gemüsen, Dörren, Sterilisieren von Wasser oder medizinischen Geräten.
* Die Gerichte und Backwaren gelingen sehr gut. Das Kochgut kann weder anbrennen noch überkochen und muss somit nicht ständig überwacht werden. Es wird dadurch auch Zeit eingespart.
* Die Abholzung der bedrohten Wälder wird verlangsamt und die CO2-Emission verringert, weil weniger Holz verbrannt wird.
* In vielen südlichen, wirtschaftlich armen Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung sind Solarkocher eine echte überlebenshilfe, sowohl für die Menschen als auch für die Wälder mit ihrer Tierwelt.

Nachteile des Solarkochers

* Der Solarkocher eignet sich vor allem für Länder mit einer hohen Sonneneinstrahlung und einer langen Sonnenscheindauer (v.a. Subtropen und Hochländer)
* Die Kochzeit ist etwa doppelt so lang als beim konventionellen Kochen, was jedoch durch die Arbeitseinsparung wettgemacht wird.
* Die Umstellung der Kochgewohnheiten vom offenen Feuer zum geschlossenen Sonnenkocher ist die grösste Schwierigkeit bei der Einführung von Solarkochern in Entwicklungsländern. Trotzdem hat sich diese neue, umweltschonende Kochtechnik schon in verschiedenen Einsatzgebieten mit Erfolg durchgesetzt. (Siehe Projekte)

Kraft der Sonne

Es gibt nicht nur Schatten. Wo Schatten sind, ist auch die Sonne nicht weiter (oder eine andere starke Lichtquelle). Aus dem Licht schöpfen wir Kraft. Täglich immer neu. Leider schien die Sonne in den letzten Tagen nicht. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einem sinnvollen Solarprojekt. Ich fand es hier:

Solarkocher

Ein Solarkocher besteht im Wesentlichen aus einer gut isolierten Kiste mit einem Fenster (Glas oder Plastik), durch das die Sonnenstrahlung einfallen kann. Diese wird darin vom schwarzen Boden und den schwarzen Wänden (Offsetfolie) bzw. den dunkeln Kochtöpfen absorbiert d.h. in Wärme umgewandelt. Es können damit Temperaturen bis max. 170°C erreicht werden.

Vorteile des Solarkochers

* Die Herstellung ist sehr einfach und billig und das Gerät braucht praktisch keinen Unterhalt. Die Lebensdauer beträgt an die 20 Jahre.
* Das Kochen mit dem Solarkocher ist gratis. Somit können die Ausgaben für Brennmaterial eingespart und die Anschaffungskosten in kurzer Zeit amortisiert werden.
* Der Solarkocher eignet sich zum Kochen, Backen, Niedergaren, Einmachen von Früchten und Gemüsen, Dörren, Sterilisieren von Wasser oder medizinischen Geräten.
* Die Gerichte und Backwaren gelingen sehr gut. Das Kochgut kann weder anbrennen noch überkochen und muss somit nicht ständig überwacht werden. Es wird dadurch auch Zeit eingespart.
* Die Abholzung der bedrohten Wälder wird verlangsamt und die CO2-Emission verringert, weil weniger Holz verbrannt wird.
* In vielen südlichen, wirtschaftlich armen Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung sind Solarkocher eine echte überlebenshilfe, sowohl für die Menschen als auch für die Wälder mit ihrer Tierwelt.

Nachteile des Solarkochers

* Der Solarkocher eignet sich vor allem für Länder mit einer hohen Sonneneinstrahlung und einer langen Sonnenscheindauer (v.a. Subtropen und Hochländer)
* Die Kochzeit ist etwa doppelt so lang als beim konventionellen Kochen, was jedoch durch die Arbeitseinsparung wettgemacht wird.
* Die Umstellung der Kochgewohnheiten vom offenen Feuer zum geschlossenen Sonnenkocher ist die grösste Schwierigkeit bei der Einführung von Solarkochern in Entwicklungsländern. Trotzdem hat sich diese neue, umweltschonende Kochtechnik schon in verschiedenen Einsatzgebieten mit Erfolg durchgesetzt. (Siehe Projekte)

Sonntag, März 16, 2008

Ich und mein Schatten

Kürzlich habe ich meinen Schatten entdeckt. Und dabei verschiedene interessante Beobachtungen angestellt.

Meinen Schatten sehe ich nur, wenn ich im grellen Licht stehe. Dann erhält er scharfe Konturen. Wenn es düster oder dunkel ist, sehe ich meinen Schatten nicht. Es gibt ihn, aber er ist nicht erkennbar.

Wenn ich mich bewege, folgt mir mein Schatten. Er reagiert auf meinen Gang, meine Handbewegung, mein Nicken. Wenn ich stehe stehe, dann verharrt auch er.

Mein Schatten übernimmt nie den Lead, ergreift nie die Initiative, geht nie voraus. Er tut nur, was auch ich tue. Mein Schatten und ich gehören untrennbar zusammen.

Jedermann, auch Du, hat einen Schatten, wenn die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. Licht und Schatten, Stärken und Schwächen gehören zusammen. Wenn ich genau hinschaue, kann ich deshalb auch Deinen Schatten, den Schatten der anderen sehen. Und sie sehen meinen.

Ich bin froh, dass ich einen Schatten besitze, denn er macht mich menschlich.

Ich und mein Schatten

Kürzlich habe ich meinen Schatten entdeckt. Und dabei verschiedene interessante Beobachtungen angestellt.

Meinen Schatten sehe ich nur, wenn ich im grellen Licht stehe. Dann erhält er scharfe Konturen. Wenn es düster oder dunkel ist, sehe ich meinen Schatten nicht. Es gibt ihn, aber er ist nicht erkennbar.

Wenn ich mich bewege, folgt mir mein Schatten. Er reagiert auf meinen Gang, meine Handbewegung, mein Nicken. Wenn ich stehe stehe, dann verharrt auch er.

Mein Schatten übernimmt nie den Lead, ergreift nie die Initiative, geht nie voraus. Er tut nur, was auch ich tue. Mein Schatten und ich gehören untrennbar zusammen.

Jedermann, auch Du, hat einen Schatten, wenn die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. Licht und Schatten, Stärken und Schwächen gehören zusammen. Wenn ich genau hinschaue, kann ich deshalb auch Deinen Schatten, den Schatten der anderen sehen. Und sie sehen meinen.

Ich bin froh, dass ich einen Schatten besitze, denn er macht mich menschlich.